
| Ein heißer Tipp für kalte Tage |
| Der Landarzt rät zur Grippeschutzimpfung |
Rachenschmerzen sind oft Vorboten einer Erkältung
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| Bockshornsamen als Balsam für wunde Bronchien |
Atemwegsinfekte gezielt behandeln
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 Kalt erwischt Tach, Herr Doktor! Wie ist das eigentlich mit derGrippe?

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Jedes Jahr das gleiche Spiel. Der Sommer geht, der Herbst kommt, draußen stürmt’s und drinnen tropft die Nase.
Die rechte Zeit für meine liebe Frau, Königin der Erkältungsbekämpfung, das Arzneischränkchen mit viel Vitamin C, Grippetabletten und Kräuterelixieren aufzufüllen. Selbstverständlich gehört auch die Familien-Monatspackung Tempotücher dazu. Und dann können die Bazillen und Viren ruhig kommen.
Schade nur, dass Sie nie auf mein Lieblingsrezept von Onkel Ernst zurückgreift, mit dm der alte Seebär stets zu verhindern wusste, als „Virus-Mutterschiff“ durch den rauen Winter zu manövrieren. Der holte sich beim ersten Anzeichen von Schnupfen oder Fieber einen Karton 54prozentigen Rum aus dem kleinen Lebensmittelladen in Friederichskoog. Dann stellte er einen Stuhl ans Fußende vom Bett und dort eine der sechs Flaschen drauf. Dies restlichen fünf Flaschen postierte er neben seiner Koje, schlüpfte unter die dicke Decke und püttjerte sich so lange den restlichen Rum, bis er auf dem Stuhl zwei Flaschen sah. Dann schlief er friedlich ein. Am nächsten Morgen hatte er zwar meist einen dicken Kopf, die Erkältung war aber ausgestanden. Behauptete er zumindest.
Weil bei uns der Rum meist in den Rumtopf gehört und meine liebe Frau viele Rezepte kennt (auch von den Autoren auf den nächsten Seiten), wird bei uns die Tradition von Onkel Ernst nicht mehr aufrecht gehalten. Da muss es ein guter Wadenwickel bringen. Wenn Sie auch an anderen Tipps interessiert sind, dann lesen Sie hier weiter. Und hoffentlich erwischt es Sie dann nicht so kalt.
In diesem Sinne, sagt der Manfred, ein "Gut Schnupf und Hust"!
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