
| Ein heißer Tipp für kalte Tage |
| Der Landarzt rät zur Grippeschutzimpfung |
Rachenschmerzen sind oft Vorboten einer Erkältung
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| Bockshornsamen als Balsam für wunde Bronchien |
Atemwegsinfekte gezielt behandeln
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 Gesund im Winter

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Foto: BfC |
Dr. Frank Reese ist Landarzt im rheinischen Uckerath. Hier, kurz vor dem langen Anstieg zum Westerwald, schwört man auf die vortrefflichen Behandlungen des Doktors.
Die kühlere Jahreszeit hat mit einem wunderschönen Herbst schon lange begonnen und greift uns nun durch das übliche Schmuddelwetter mit Regen, Nässe, Kälte an. Seltener zeigt es sich von seiner schönen Seite mit herrlich kühler klarer Luft. Trotz dieser äußeren Unbilden sollten wir auch im Winter bei kühlen Temperaturen Spaziergänge und Bewegung an frischer Luft suchen. Dies stärkt auf jeden Fall die allgemeine Kondition und somit natürlich auch die körperliche Abwehr.
Wöchentlich ein Glas heiße Zitrone mit nicht zuviel Zucker beugt den üblichen Erkältungskrankheiten gut vor. Genau wie im Sommer ist auch im Winter die reichliche Flüssigkeitsaufnahme mit täglich anderthalb bis zwei Litern ganz besonders wichtig. Die Heizungsluft in den Häusern trocknet uns aus und besonders Hausstauballergiker leiden in dieser Jahreszeit unter dem aufwirbelnden Staub der Heizungen. So sollte denn auch im Winter mindestens einmal täglich die Wohnräume kräftig gelüftet werden.
Sollte einen dennoch ein grippaler Infekt oder der berühmte Schnupfen erwischen, gibt es inzwischen diverse Hilfsmittel in den Apotheken, die durchaus wirksam sind. Leider bemühen sich die meisten Betroffenen erst spät um Hilfe. Dann hat sich der Infekt bereits im Körper ausgebreitet hat. Der frühzeitige Beginn einer Eigentherapie ist ganz besonders wichtig. Zu Beginn jedes Infektes von Nase, Mund, Rachen und Bronchien mit leichtem Husten sind Inhalationen immer hilfreich und können manches Antibiotikum zu vermeiden helfen.
Ein milderer Verlauf der Infekte kommt sicherlich zustande, wenn man sich vor dem Winter mit einer Grippeschutzimpfung versorgt hat. Der Zeitpunkt der Impfung sollte nicht zu früh liegen, damit noch ein Schutz in den wirklich riskanten Monaten Dezember, Januar und Februar besteht. Deshalb impfe ich beispielsweise nicht vor Mitte Oktober. Alos lassen sie sich wie jedes Jahr impfen – der Hausarzt hat für Sie eine Grippeimpfung reserviert. Auch eine spätere Impfung hilft – nur keine Impfung hilft gar nicht. Quelle: BfC
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