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 Viren oder Bakterien?
 Erkältungen werden fast immer von Viren verursacht. Ist das Immunsystem durch Viren geschwächt, können sich zusätzlich Bakterien ansiedeln. Das Gesundheitsportal aponet.de nennt einige Unterschiede zwischen den beiden Gruppen von Krankheitserregern:
Bakterien sind mikroskopisch kleine Lebewesen, sie vermehren sich durch Teilung. Sie können auch Giftstoffe bilden und so beispielsweise eine Nahrungsmittelvergiftung auslösen. Bakterien können mit Antibiotika bekämpft werden, denn die Antibiotika greifen in den Stoffwechsel der Bakterien ein. Beispiele für bakterielle Infektionen sind Cholera, Typhus oder Borreliose. Viren hingegen sind keine Lebewesen, denn sie haben keinen Stoffwechsel und können sich nicht eigenständig vermehren.
Sie vermehren sich, indem sie menschliche Zellen „umprogrammieren“. Antibiotika (z.B. Penicillin) sind gegen Viren wirkungslos! Viren werden häufig von Mensch zu Mensch übertragen, etwa durch eine Tröpfchen-Infektion. Beispiele für Virusinfektionen: Schnupfen, Grippe, Masern oder AIDS. Diese Unterschiede erklären auch, warum es bei leichten Erkältungen nicht sinnvoll ist, Antibiotika einzunehmen: Antibiotika wirken nicht gegen Viren. (Quelle: ABDA)
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