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Atemwegsinfekte gezielt behandeln
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 Apotheken-Beratungsaktion: Atemwegsinfekte wirksam therapieren

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Foto: Kilian |
Die klassische Erkältung – wer kennt sie nicht als lästige Begleiterscheinung der Wintermonate. Vermeiden lässt sich der Kontakt mit den allgegenwärtigen Erregern nicht. Sind die Atemwege erst einmal infiziert, sollte schnell und effektiv gehandelt werden, um den Ausbruch der Erkrankung zu verhindern. Unter dem Motto „Atemwegsinfekte? Nicht warten – (be)handeln!“ nehmen sich vom 7. bis 26. November mehr als 6000 Apotheken in einer bundesweiten Beratungsaktion gezielt des Themas an.
Bei den Erregern der grippeähnlichen Erkrankung handelt es sich um Viren und Bakterien. Sie dringen über die Schleimhäute der Atemwege in den Körper ein und vermehren sich mit hoher Geschwindigkeit. Unser Immunsystem ist gerade in den Wintermonaten häufig nicht stark genug, um derartige Angriffe abzuwehren. Der ständige Wechsel zwischen Kälte und trockener Heizungsluft entzieht den Schleimhäuten Feuchtigkeit. Damit wird deren Abwehrfunktion empfindlich geschwächt. Ein Mangel an wichtigen Vitaminen und Nährstoffen verschärft das Problem. Atemwegsinfektionen treffen außerdem häufig Kinder, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist. In Familien gestaltet sich die Therapie wegen der hohen Ansteckungsgefahr besonders schwierig.
Bei der Behandlung von Atemwegsinfekten ist der Anteil der Selbstmedikation außerordentlich hoch. Immer mehr Patienten nehmen die Behandlung der Erkältung in die eigene Hand. Wird der Infekt jedoch nicht ausreichend therapiert, drohen Rückfälle oder sogar eine Chronifizierung. Umso entscheidender ist die kompetente Beratung in der Apotheke. Als Arzneimittelexperten informieren die Apothekenmitarbeiter vom 7. bis 26. November verstärkt über die Hintergründe der Erkrankung sowie über den sinnvollen Einsatz pflanzlicher und chemischer Präparate. Nicht in allen Fällen ist der Griff zur Medizin notwendig. Die Apothekenkunden werden deshalb auch zu begleitenden nicht-medikamentösen Maßnahmen beraten. Weitere Informationen sowie eine Liste der teilnehmenden Apotheken stehen unter www.beratung-in-der-apotheke.de bereit. (Quelle: MGDA.)
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